Nachhaltigkeit im Alltag

Steiermark von oben

– weil jede Veränderung zählt
– weil jedes Stück Plastik, dass ich einspare es wert ist
– weil mir die Natur am Herzen liegt
– weil die Erde einfach einzigartig ist
– weil ich nur diesen einen Körper habe und auf ihn acht geben möchte

Mir ist sehr wohl bewusst, dass meine Entscheidungen für Nachhaltigkeit im Alltag nicht die Erde retten können oder werden. Weit gewichtigere Entscheidungen fällt zu diesem Thema die Politik – jedoch mit oft zu wenig Fokus auf dem Wesentlichen?! Trotz allem bin ich fest davon überzeugt, dass sich ebenfalls vieles zum Besseren wenden ließe, wenn in jedem einzelnen Haushalt das Wort Nachhaltigkeit mehr Gewicht erhalten würde und auch der Einzelne mit seinen Ressourcen sorgsam umzugehen lernte!  

Was ich tue um nachhaltiger zu leben. Für meinen Körper & für die Natur.
1) Ich benutze Zahncreme, die ist fluoridfrei, enthält Vitamin B12 und das Beste? Die Tube ist dabei aus 95 % erneuerbaren Ressourcen. Außerdem habe ich eine Zahnbürste aus Bambus #Hydrophil
2) Seit kurzem habe ich Duschgel und Haarshampoo abgeschworen die in Plastik verpackt sind und dabei habe ich herausgefunden, dass meine Haare diese festen Seifen einfach lieben! #Terrorists of beauty
3) Durch eine Empfehlung bin ich zu den Produkten von Micaraa gekommen. Im Grunde benutze ich fast keine Hautpflegeprodukte, da ich meine Haut lieber von Innen unterstütze. Da Micaraa die ersten Gesichtspflegeprodukte produziert, die mir tatsächlich guttun und hinter dessen Philosophie ich noch dazu voll und ganz stehe, kaufe ich hier gerne und möchte auch euch die Marke empfehlen! #Micaraa
4) Keinen Führerschein / Kein Auto zu haben, hat auch etwas Gutes – die Benützung von Öffentlichen Verkehrsmittel! #ÖBB
5) Wir haben in unserer Wohnung mehrere Steckdosenleisten, um mehrere Geräte über Nacht oder während man außer Haus ist abzuschalten. Sollten alle elektronischen Geräte im Dauerbetrieb sein, kann das sehr viel unnötigen Strom verbrauchen – ausgeschaltete Steckdosenleisten sparen Strom!
6) plastikfreier Einkauf soweit als möglich
7) Fleisch reduzieren und wenn Fleisch, dann nur von ausgewählten Bauern wo ich weiß wie die Tiere gehalten werden sowie generell viele Lebensmittel regional einkaufen #Lieblingsplatz – Ziegenhof Eckerstorfer Altenberg
8) Firmen unterstützen die bei der Herstellung ihrer Ware (vor allem Kleidung, aber auch anderes) darauf achten diese ohne Chemikalien, Pestizide und Zusatzstoffe, etc. herzustellen! #ATO Berlin #Thefemalecompany #Woodberg
9) Ich lese viel über das Thema und schaue Dokus. Dadurch lerne ich immer wieder Neues – oft schockierend und brutal aber nie langweilig oder umsonst… #Buchrezension zu „Die Ökobilanz auf dem Teller“

Als Abschluss möchte ich noch einen kurzen Auszug aus dem Buch „Die Ökobilanz auf dem Teller“ mit euch teilen, den ich auf der einen Seite sehr amüsant und auf der anderen Seite sehr schockierend fand. Dadurch wird bewusst, dass nur ein kleiner Eingriff des Menschen notwendig ist, um unser Ökosystem bereits völlig aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Im Jahr 1958 spielte sich in China ein weltweit einmaliges Desaster ab, als das Zentralkomitee unter seinem „Großen Vorsitzenden“ Mao Zedong beschloss, die großen „vier Plagen“ mit einer beispiellosen Aktion aller chinesischen Bürger zu bekämpfen. Die Plagen wurden für Hungersnöte, Gesundheitsprobleme und Missernten verantwortlich gemacht. Es waren die durch Mücken übertragene Malaria, die durch Ratten verbreitete Pest und Fliegen, die ebenfalls Keime verbreiteten. Die vierte Plage waren die Feldsperlinge, eine Spatzenart, die das Saatgut von den Feldern pickte und so die Ernte minderte. Millionen von Chinesen kletterten in Bäume, um ihre Nester zu zerstören, scheuchten die Vögel mit Lärm und Gebrüll so lange immer wider aus den Bäumen auf, bis diese erschöpft vom Himmel fielen. Die Schätzungen nennen bis zu zwei Milliarden Sperlinge, die so in den Tod getrieben wurden. Zugegeben, hier wurde eine ziemlich große und brutale Schraube im Ökosystem gedreht, doch ebenso groß und tragisch war die Reaktion auf der anderen Seite. Die Feldsperlinge pickten nämlich nicht nur Saatgut von den Äckern, sondern auch Heuschrecken. Sperlinge sind der natürliche Feind, und ohne diesen konnten sich die Heuschrecken ungebremst vermehren. Unvorstellbar große Schwärme fraßen die Reisfelder leer, noch bevor die Menschen überhaupt die Zusammenhänge einordnen konnten. Was folgte, war die große chinesische Hungersnot, die außer durch die planwirtschaftlichen Fehlentscheidungen zusätzlich noch durch dieses ökologische Katastrophe verschärft wurde und für geschätzte 30 bis 50 Millionen Chinesen tödlich endete.
Nun ist das natürlich eine Ausnahmeerscheinung, aber mit jeden zusätzlichen Erdbewohner dreht die Menschheit ein bisschen weiter an der Schraube, die auf der anderen Seite ein mehr an Ressourcenverbrauch von Land, Wasser und Energie sowie ein mehr an Umwelteinwirkungen durch Treibhausgase, Abwässer, Boden- und Luftschadstoffe bedeutet. Die Veränderungen sind schleichend und finden an so vielen Punkten der Erde gleichzeitig statt, dass der Einzelne kaum in der Lage ist, die Gesamtheit zu erfassen.

„Die Ökobilanz auf dem Teller von Dr. Malte Rubach, S. 37

#there is no planet B

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